FertiProtekt

FertiPROTEKT

Die Firma FertiProtekt ist eine GmbH der kooperierenden Ärzte des Hormonzentrums Helmut Lacher, Jörg Puchta, Silke Michna und Ullrich Pauer. Sie bietet die Anlage einer Fruchbarkeitsreserve bei Mann und Frau. Diese kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein (siehe Indikationen).

Indikationen

  • Fortgeschrittenes Alter der Frau ( Konservierung der Fruchtbarkeit)
  • Frauen mit dem Risiko einer frühzeitigen Menopause (POF-Syndrom)
  • Einschränkte Samenqualität (Konzentration, Beweglichkeit) mit der Gefahr der weiteren Verschlechterung
  • Krebserkrankungen mit keimzellschädigenden Therapien (Chemo- bzw. Strahlentherapie)

Ziele/Anliegen

  • Ausführliche Beratung hinsichtlich der Fruchtbarkeitsprotektion nach aktuellstem wissenschaftlichen Stand
  • Flächendeckendes Angebot aller zur Verfügung stehenden Methoden
  • Evaluierung, Optimierung und Weiterentwicklung der bestehenden Methoden/Therapien
  • Einhaltung strenger Qualitätsstandards

Möglichkeiten der Fertilitätsprotektion

Bei der Frau:

1. Gabe von Anti-Hormonen, um die Eierstöcke in stand-by zu versetzen

2. Follikelpunktion unreifer Eizellen mit anschließender in vitro Reifung (IVM) und Kryokonservierung vor bzw. nach Befruchtung

3. Entnahme und Kryokonservierung von Eierstockgewebe (= Ovargewebe)

4. Hormonelle Stimulation mit Follikelpunktion und Kryokonservierung von unbefruchteten Eizellen

5. In vitro Fertilisation mit Kryokonservierung von befruchteten Eizellen (Vorkernstadien)

6. Kryokonservierung von Embryonen im Blastozystenstadium (Tag 5 nach Befruchtung)

Aufgrund von kurzfristigen Stimulationsprotokollen (7 bis 10 Tage) ist keine langfristige Planung notwendig.

Beim Mann:

7. Kryokonservierung von Spermien aus dem Ejakulat

8. Kryokonservierung von Hodengewebe

Verfahren

Kryokonservierung bedeutet eine fast beliebig lange Lagerung in flüssigem Stickstoff bei ca. minus 196° Celsius. Dabei werden die neuesten Verfahren der Kryokonservierung angewandt, die etabliert sind  und routinemäßig in der Praxis angewandt werden. Zwei der oben genannten  Verfahren sind aktuell noch als experimentell einzustufen (Nr. 2 und 3), das heißt sie stellen kein etabliertes Verfahren dar.

Kosten

Die Behandlungsmöglichkeiten der Fertilitätsprotektion werden grundsätzlich nicht von den Krankenkassen erstattet. Die Voraussetzung für eine Kryokonservierung und Lagerung ist der Ausschluss von Infektionen (HIV, Hepatitis B und C, TPHA vor der Probengewinnung) laut EU-Richtlinie (Transplantationsgesetz, TPG).

Kontakt & Termine

Wir sind gerne für Sie da:

Hormon Zentrum München
Praxisklinik für Kinderwunsch & Endokrinologie
Westendstraße 193 – 195
80686 München

Tel.: +49. 89. 547041-0
Fax: +49. 89. 547041-34
E-Mail: info@hormonzentrum.de

Telefonische Erreichbarkeit:
Mo – Do 7.30 – 17.00 Uhr
Fr 7.30 – 13.30 Uhr

Literatur

Von Wolff, M. et al. (2011): Fertility preservation in woman – a practical guide to preservation techniques and therapeutic strategies in breast cancer, Hodgkin`s lymphoma and borderline ovarian tumours by the fertility preservation network FertiPROTEKT.  Arch Gynecol Obstet 284: 427-435