Bei der Insemination werden die gereinigten, konzentrierten, schnell beweglichen Spermien zum Zeitpunkt des Eisprungs mit einem weichen, dünnen Schläuchlein direkt in die Gebärmutter übertragen. Das Verfahren ist einfach und schmerzlos.
Durch das Verfahren wird der Weg der Spermien wesentlich verkürzt, wodurch sich die Schwangerschaftsrate verbessern läßt. Die Spermien werden nicht chemisch behandelt. Es werden lediglich nach einer Art »Langstreckenlauf« im Labor die schnellsten Spermien für die Insemination ausgesucht. Diese Methode ist immer dann hilfreich, wenn die Spermien in ihrer Beweglichkeit oder Dichte leicht eingeschränkt sind oder der Schleim im Gebärmutterhals schwer durchdringbar ist. Bei schweren Einschränkungen der Spermien-Beweglichkeit wird man mit dieser Methode allerdings keinen Erfolg haben.
Eine Insemination wird abhängig von den Voraussetzungen im unstimulierten oder stimulierten Zyklus, also ohne oder mit Hormonunterstützung durchgeführt. Mit der Hormontherapie wird die Eizellreifung unterstützt, d.h. sie kommt zur Anwendung, wenn die Eizellreifung gestört ist, wie z.B. beim PCO-Syndrom.
Zur Effizienz und Schwangerschaftswahrscheinlichkeit der Insemination gibt es sehr kontroverse Ansichten. Bei einer Insemination werden die gereinigten und konzentrierten, schnell beweglichen Spermien zum Zeitpunkt des Eisprungs mit einem weichen, dünnen Schläuchlein direkt in die Gebärmutter übertragen. Hierdurch wird der Weg der Spermien wesentlich verkürzt! Das Verfahren ist einfach und für die Frau schmerzfrei. Die Spermien werden bei der Aufbereitung nicht chemisch behandelt. Es werden lediglich nach einer Art »Langstreckenlauf« im Labor die schnellsten Spermien für die Insemination ausgesucht. Diese Methode ist immer dann hilfreich, wenn die Spermien in ihrer Beweglichkeit oder Dichte eingeschränkt sind oder der Schleim im Gebärmutterhals schwer durchdringbar ist – was sehr häufig im Rahmen einer Behandlung mit dem Medikament Clomifen der Fall ist.
Im Jahre 2003 wurde eine holländische Studie veröffentlicht, bei der knapp 20.000 Inseminationen untersucht wurden. Die Studie kam lediglich auf eine durchschnittliche Schwangerschaftsrate von 9 %! "The mean pregnancy rate per cycle was 9.0% and the ongoing pregnancy rate per cycle was 7.3%. Multiple pregnancies occurred in 9.5% of the ongoing pregnancies." Dies entspricht exakt unseren eigenen Erfahrungen. Die Insemination ist zwar die »sanfteste« aller reproduktionsmedizinischen Methoden, aber leider auch die mit den schlechtesten Ergebnissen. Deshalb führen wir an unserem Zentrum in der Regel pro Frau maximal drei Inseminationen durch. Wird damit keine Schwangerschaft erzielt, ist in der Regel die ICSI erforderlich.
Die Methode der Insemination ist die sanfteste, aber auch schlechteste Methode der Reproduktionsmedizin.

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